18.07.2016

Bier zapfen

Bier zu zapfen und Bier servieren ist keine Glücksache, es ist Passion, es ist Leidenschaft, es ist Fachwissen und Können.

So mache ich jede Nacht die Kohlensäure zu, damit keine Kohlensäure in das Fass kommt und das Bier „auf-karbonisiert“, wenn nicht gezapft wird. Der Bierhahn wird jeden Abend, nach Feierabend, mit einem Ballon voll Wasser durchgespült, ebenso der Apfelwein-Hahn.

Die Bier-Begleitkühlung wird, besonders im Sommer, ständig mit Frischwasser versorgt, um eine gute Zapftemperatur zu erhalten. Diese liegt bei 7-8 °C.

Alle zwei Wochen kommt der Leitungsfachreiniger und reinigt die Leitungen. Jede Reinigung ist nachvollziehbar protokolliert durch Aufzeichnungen im Begleitbuch zu den Leitungen.

Und dass der „Nachtwächter“, also das erste Bier eines jeden Tages, im Ausguss landet, ist selbstverständlich; und da meine Leitung einen kurzen Weg hat und sehr dünn ist, ist nach 0,25 Liter schon „Frischbier“ verfügbar.

Also dann PROST ...

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... und wie oft wurde mir schon von vielen Gästen zugesichert, dass sie hier ihr bestes Bier getrunken haben und deshalb immer wieder kommen. Ein Gast aus Equador fragt immer wieder seinen Bekannten aus Cleeberg, ob es noch hier das gute Bier gibt, das Beste, dass er jemals getrunken hat.

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