16.02.2015

Fasching

Wie angekündigt, um 19 Uhr 71 gingen im „Gasthaus Schütz“ in Oberkleen die Narren und Närrinnen daran Fasching zu feiern, sei es durch direkte Teilnahme, oder passiv um an Tischen zu sitzen, oder an der Theke zu stehen um dem hochkarätigen Programm der Aktiven bei zu wohnen, zu staunen und Spaß zu haben.

Da die Turnhalle in Oberkleen dieses Jahr nicht zur Verfügung steht um eine Fremdensitzung ab zu halten, entschloss man sich im Gasthaus Schütz eine Fremdensitzung im kleinen Rahmen abzuhalten, dadurch sollte auch die Attraktivität der Gaststätte erhöht werden, viele Dorfgasthäuser mussten die letzten Jahre leider schließen, da sinkende Umsätze durch weniger Gäste ein Weiterbestehen leider nicht möglich machten.

Die Idee war geboren für die kleinste Faschingssitzung weltweit und Umgebung und wurde mit Erfolg in die Tat umgesetzt,

Es war ein ausgezeichnetes Programm von fünf Akteuren mit vier Programmpunkten, die auch alle bei professionellen Faschingssitzungen hätten mitwirken können und von Emanuele Nemitz in souveräner Professionalität angesagt wurden. Stefen Ritter hatte danach sogar noch einen Auftritt auf einer Fremdensitzung in der Wetterau, deshalb trat er als Erster auf. Stefen schaffte es, alle mit seinen „offenen Fragen die jeder hat“ zum Staunen zu bringen. Als Zweite kam Verena Schütz, mit einer mittelhessischen Büttenrede ins Spiel, Stefen hatte das Publikum schon zum Rasen gebracht und so wurde auch die darauf folgende Darbietung von Verena Schütz ein voller Erfolg, auch wenn sie mit ihrer Rede eine Faschingsgegnerin darstellte.

Das Programm zog sich über den ganzen Abend und als später das Ehepaar Becker aus dem Saarland angereist kam, dargestellt von Isabel Haub und Emanuele Nemetz und einen Einblick gewährte wie es bei ihnen im Wohnzimmer abgeht waren alle Gäste von den Socken, eine detailgetreuere Darbietung war selbst seiner Zeit kaum im Fernsehen geboten.

Als Letzter trat „Stimmungskanone Sveni Z. immermann“ auf und brachte die Luft zum brennen, und dann setzte Alexander Metz mit seinen spontan eingespielten Einlagen in Oberkleener Platt noch einen drauf und brachte das Gasthaus fast zum überkochen.

Alle waren sich einig, so etwas muss es wieder geben, gut gelaunt wurde die Nacht bei viel Spaß und typischer Faschingsstimmung verbracht und erst als es hell wurde gingen die Lichter aus.

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